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Für das Natura-2000-Gebiet "Schiener Berg und westlicher Untersee" (Kreis Konstanz) gibt es jetzt einen Managementplan. Damit soll das Schutzgebiet erhalten und weiterentwickelt werden.

Das Natura-2000-Gebiet "Schiener Berg und westlicher Untersee" (Foto: Regierungspräsidium Freiburg)
Übersichtskarte Natura-2000-Gebiet Regierungspräsidium Freiburg

Das Natura-2000-Gebiet umfasst Teile der Höri und des Untersees, einem bedeutsamen Vogelschutzgebiet. Dort finden sich seltene Arten wie das Sumpf-Glanzkraut, die Gelbbauchunke und die Windelschnecke. Dreieinhalb Jahre hat das Regierungspräsidium (RP) Freiburg gebraucht, um den Artenbestand zu erfassen.

Schützenswerte Mähwiesen, Auwälder und Uferzonen

Das Schutzgebiet "Schiener Berg" erstreckt sich über Teile der Gemeinden Öhningen, Gaienhofen und Moos im Kreis Konstanz. Dort gebe es ein abwechslungsreiches Mosaik aus blumenbunten Mähwiesen, Feuchtgrünland, Kalkflachmooren, Waldmeister-Buchenwäldern und Resten von Auwäldern sowie ungestörte Ufer- und Flachwasserzonen, heißt es in einer Mitteilung des RP.

Das Natura-2000-Gebiet "Schiener Berg und westlicher Untersee" (Foto: Regierungspräsidium Freiburg)
Der Kattenhorner Bühl in der Gemeinde Öhningen ist Bestandteil des FFH-Gebiets "Schiener Berg und westlicher Untersee". Regierungspräsidium Freiburg

Der Managementplan liefert auch Empfehlungen an Gemeinden und Landwirte, wie diese Lebensräume erhalten werden können. Dazu zählen Vorschläge, wie oft Wiesen gemäht oder wo für besseren Schutz des Bodenseevergissmeinnichts Schwemmgut entfernt werden sollte. Managementpläne schreibt die Europäische Union für Natura-2000-Gebiete vor.

Der Managementplan ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg einzusehen. Zudem liegt er im Landratsamt Konstanz, im Landwirtschaftsamt Stockach sowie im Regierungspräsidium Freiburg aus.

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