Badminton (Foto: picture-alliance / Reportdienste, PYMCA/Photosho)

Menschen mit geistiger Behinderung Teil von Pilotprojekt

Linienrichter der Stiftung Liebenau bei den Special Olympics

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Fünf Menschen mit geistiger Behinderung der Stiftung Liebenau sind in dieser Woche als Linienrichter bei den Special Olympics in Berlin im Einsatz. Es handelt sich um ein Pilotprojekt.

Die 17- bis 20-Jährigen der Stiftung Liebenau in Meckenbeuren (Bodenseekreis) begleiten die Badminton-Partien. Sie nehmen damit an einem internationalen Pilotprojekt teil, in dem Menschen mit geistiger Behinderung bei den Special Olympics nicht nur als Sportler sondern auch als Schiedsrichter-Assistenten in Erscheinung treten.

Tausende Athleten und Helfer in Berlin

Am Sonntag haben die nationalen Wettbewerbe der Special Olympics in Berlin begonnen. Rund 4.000 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung sind dabei. Sie werden von etwa 3.500 Helfern unterstützt. Für das Team der Stiftung Liebenau ist es die Generalprobe für die internationalen Wettbewerbe im nächsten Jahr, die ebenfalls in Berlin stattfinden. 

Linienrichter aus Liebenau in Berlin (Foto: Stiftung Liebenau)
Ein Teil des Badminton-Teams der Stiftung Liebenau hat sich auf den Weg nach Berlin gemacht. Stiftung Liebenau

Bei den Special Olympics handelt es sich um eine Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Sie wurde 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester von US-Präsident John F. Kennedy, gegründet. Nach Angaben der Special Olympics Deutschland sind mittlerweile rund 5,2 Millionen Athletinnen und Athleten in 174 Ländern in der Bewegung vertreten.

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