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In Singen (Kreis Konstanz) gibt es eines der wenigen Coronavirus-Testlabore in Süddeutschland. Zurzeit werden dort täglich 30 bis 50 Abstriche auf das Coronavirus getestet.

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Das Telefon stehe nicht mehr still, so Frithjof Blessing, einer der Leiter des Instituts für Laboratoriumsmedizin in Singen. Begonnen habe es mit drei Tests am Tag, so Blessing. Die Untersuchung einer Probe dauere im Schnitt 24 Stunden. In Einzelfällen könne es aber länger dauern, "manchmal muss nachgetestet werden".

Zahl der Proben könnte drastisch ansteigen

Blessing rechnet damit, dass die Zahl der zu untersuchenden Proben in den kommenden Wochen drastisch ansteigt. Vor allem dann, wenn in der Umgebung der erste Mensch positiv auf das Coronavirus getestet werde.

"Bisher haben wir bei uns nur negative Proben."

Frithjof Blessing, einer der Leiter des Instituts für Laboratoriumsmedizin

Spezialtest in Singen entwickelt

In der Abteilung für Molekulare Genetik, die für die Untersuchung der Abstriche zuständig ist, arbeiten rund fünfzehn Mitarbeiter. Dort habe man zu Beginn des Coronavirus' einen Spezialtest zur Untersuchung entwickelt. "Wir haben Mitarbeiter, die sich mit der Entwicklung solcher Tests auskennen", so Blessing. Zwei bis drei Wochen habe es gedauert, den Test so zu konfektionieren, dass er einsatzbereit war.

Höchste Sicherheit für Mitarbeiter

Die Mitarbeiter im Labor arbeiten in einem Hochsicherheitsbereich. Dort seien auch entsprechende Vorkehrungen getroffen, so dass die Infektionsgefahr für die Mitarbeiter sehr gering sei, so der Leiter des Labors. Zudem müssten die Mitarbeiter spezielle Schutzausrüstung tragen wie Brillen, Handschuhe und Mundschutz.

Das Institut für Laboratoriumsmedizin in Singen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Schwerpunkte sind unter anderem Mikrobiologie, Virologie, Infektionskrankheiten, Immunologie sowie Humangenetik.

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