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Die CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) im Bezirk Württemberg-Hohenzollern übt nach der Niederlage bei der Landtagswahl heftige Kritik an der Parteiführung. Die Partei erreiche weder inhaltlich noch personell die Wählerschaft, heißt es in einer Mitteilung. Die MIT, der wirtschaftspolitische Flügel der Union, fordert für die CDU in Baden-Württemberg einen Erneuerungsprozess. Die Führung um den Parteivorsitzenden Thomas Strobl dürfe sich dabei nicht vor unangenehmen Konsequenzen drücken. Der Bezirksvorsitzende Bastian Atzger aus Aichstetten im Kreis Ravensburg äußerte gegenüber dem SWR aber keine konkrete Rücktrittsforderung. Die Partei laufe beim Thema Klima den Grünen hinterher, so der Vorwurf. Es gelte, eigene Themen wie Wirtschaft, Bildung und Mobilität zu betonen.

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