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In Oberschwaben und am Bodensee haben am Freitag die Kreisimpfzentren die Arbeit aufgenommen. Unter Volllast arbeiten die Zentren in Ravensburg, Hohentengen, Ummendorf und Friedrichshafen jedoch nicht.

Anfangs werden Senioren, die 80 Jahre oder älter sind, geimpft und das maximal 100 pro Tag. Für mehr Menschen fehlt der Impfstoff. Bis zu 750 Menschen sollen täglich in solch einem Zentrum einmal geimpft werden. Doch derzeit bekommen die Kreise nur 1.000 Impfdosen für zwei Wochen.

In Ravensburg wurden zunächst nur 24 Menschen geimpft

Ein Teil der Impfdosen geht an Pflegeheime. In der Ravensburger Oberschwabenhalle hat man deshalb am ersten Tag nur 24 Senioren und Seniorinnen geimpft, nachdem ihre Daten erfasst und sie über den Impfprozess aufgeklärt worden waren. Das ist eine einheitliche Norm und startete um 8 Uhr am Freitagmorgen.

Kreis Biberach kann Impfdosen voll einsetzen

In Hohentengen bei Sigmaringen hingegen wurde erst ab 11 Uhr geimpft. Hier hatten 20 Senioren einen Termin. Anders im Impfzentrum Ummendorf bei Biberach: Es war bereits seit 8 Uhr geöffnet und impfte 100 Menschen. Der Kreis kann seine Impfdosen voll einsetzen, für Pflegeheime waren Impfstoffe aus Ulm übrig.

Kreisimpfzentrum in Singen schon seit 15. Januar in Betrieb

Das Konstanzer Kreisimpfzentrum in der Singener Stadthalle hat bereits vergangenen Freitag seine Arbeit aufgenommen. Es ging auf Grund eines Systemfehlers eine Woche früher an den Start als die anderen Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg.

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