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Die Stadt Konstanz hat bei den Demonstrationen am kommenden Wochenende unter anderem Reichskriegsflaggen, Kaiserreichsflaggen und rechtsextreme Zeichen verboten.

Schwarz-weiß-rote Reichskriegsflaggen, Kaiserreichsflaggen und Zeichen mit deutlichem Bezug zum Nationalsozialismus sind nicht erlaubt. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der Stadt und der Polizei hervor. Zudem gelten unter anderem Maskenpflicht und Abstandsregeln, Menschen aus Risikogebieten dürfen an den Kundgebungen am 3. und 4. Oktober in Konstanz nicht teilnehmen.

29 Kundgebungen an zwei Tagen angemeldet

Die Polizei werde alle Auflagen streng kontrollieren, heißt es weiter. Insgesamt sind in Konstanz für Samstag und Sonntag 29 Veranstaltungen angemeldet. Auslöser für die Vielzahl der Kundgebungen war die Ankündigung der Initiative "Querdenken", die nächste bundesweite Demonstration gegen die Corona-Politik am Bodensee zu veranstalten.

Beim größten Teil der angemeldeten Veranstaltungen in Konstanz handelt es sich um Gegenveranstaltungen. Sie setzen sich unter anderem für Themen wie Solidarität, Verantwortung in Zeiten der Corona-Krise und gegen Antisemitismus ein.

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