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Obwohl die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Sigmaringen seit Freitag laut Robert-Koch-Institut knapp über 100 liegt, zieht das Landratsamt vorerst keine Corona-Notbremse. Grund für die hohen Zahlen sei ein abgrenzbares Ausbruchsgeschehen in einer Flüchtlingsunterkunft. Dort habe es 21 Infizierte gegeben. Alle Bewohner stünden unter Quarantäne. Von einer Verschärfung der Maßnahmen im Landkreis könne deshalb zum jetzigen Zeitpunkt abgesehen werden, so die Einschätzung von Landratsamt und Sozialministerium. Sigmaringens Landrätin Stefanie Bürkle warnte allerdings vor vielen kleinen Infektionsgeschehen im Kreis. "Ich bitte alle sich testen zu lassen", so Bürkle. Kommunen, Apotheken und Hilfsorganisationen bieten kostenlose Tests an.

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