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Der Kanton Thurgau will ein schwimmendes Impfzentrum auf dem Bodensee einrichten. Ausgestattet mit Impfstoff und Personal soll es ab Anfang Februar abwechselnd in den Ufergemeinden Kreuzlingen, Romanshorn und Arbon anlegen.

Das mobile Impfzentrum soll auf der "MS Thurgau" eingerichtet werden, einem Schiff der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt. Es ist das erste seiner Art am Bodensee. Das Impfschiff habe den Vorteil, dass damit einem großen Teil der Thurgauer Bevölkerung eine wohnortnahe Corona-Impfung ermöglicht werden könne, so Regierungsrat Urs Martin (SVP).

Erstes Impfzentrum öffnet in Frauenfeld

Das Impfschiff, das im Februar in Betrieb geht, wird das zweite Impfzentrum des Kantons Thurgau. Das erste Kantonale Impfzentrum ist seit Donnerstag in Frauenfeld in Betrieb. Dort sollen am Tag maximal rund 340 Menschen, die 75 Jahre oder älter sind, gegen das Coronavirus geimpft werden.

Impfungen für Deutsche nur mit Einschränkungen

Deutsche können sich nur bedingt in der Schweiz impfen lassen. Nämlich zum Beispiel, wenn sie eine Krankenversicherung in der Schweiz haben, heißt es vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit. Oft treffe das auf Grenzgänger zu. Grenzgänger, die nicht in der Schweiz krankenversichert sind, können sich nur dann impfen lassen, wenn sie im Gesundheitswesen arbeiten und Patientenkontakt haben oder zum Betreuungspersonal in Gemeinschaftseinrichtungen zählen. Eine Impfung als Deutscher privat zu zahlen, sei nicht möglich, so das Bundesamt.

Online-Anmeldung für Impfungen in Vorarlberg

Ähnliches gilt auch für Österreich. In Vorarlberg startet am Montag eine Online-Plattform, auf der man sich für eine Corona-Impfung vormerken lassen kann. Dafür brauche man einen Wohnsitz und eine Sozialversicherungsnummer in Vorarlberg, so ein Sprecher der Landesregierung.

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