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Seit die Frisöre wegen Corona geschlossen sind, wächst mancher Haarschnitt aus der Form. Die Haare selbst schneiden oder dem Partner die Schere in die Hand drücken - beides ist mit gewissen Risiken verbunden. Ein Frisör-Team aus Langenargen (Bodenseekreis) weiß Rat.

Haar-Scheren sind ausverkauft, elektrische Haarschneide-Maschinen werden in manchen Läden knapp. Viele versuchen zuhause die Frisur in den Griff zu bekommen. Bei kurzen Haaren fällt der herausgewachsene Schnitt besonders auf. Der Langenargener Frisörmeister Andreas Scholz zeigt im Video, wie man an den Seiten selbst ein bisschen nachschneiden kann. Die Frisur hat dann wieder etwas Kontur. Der Ratschlag des Meisterfrisörs:

"Stylen, stylen, stylen" und "Lasst die Haare wachsen! Umso länger die Haare, umso mehr kann man hinterher ausprobieren."

Andreas Scholz, Frisörmeister aus Langenargen

Vorsichtiges Herangehen beim Haareschneiden

Julia Bayer ist ebenfalls Frisörmeisterin. Selbst hat sie langes Haar und weiß, wo man bei langen Haaren ansetzen kann. So kann zum Beispiel Pony- und Spitzenschneiden im vorderen Bereich ein gepflegteres Aussehen bewirken. Ansonsten hilft nur Altbewährtes: hochstecken oder Haarband rein.

Haare selber färben sollte man eher nicht

Julia Bayer und Andreas Scholz raten aber beide zur Vorsicht beim "Home-Cutting". Und vom Färben raten sie ganz ab. Besser sei es, übergangsweise eine auswaschbare Tönung zu verwenden, bis der eigene Frisör wieder öffnen darf.

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