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Ein Ort, an dem Tod und Trauer zum Alltag gehören, ist das Hospiz in Wangen. In einem Gebäude der Oberschwabenklinik bietet das Hospiz acht Plätze für Schwerstkranke, die 18 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen sprechen von "Gästen" des Hospizes.

Die Fachkräfte im Hospiz am Engelberg sind allesamt Frauen mit einer Zusatzausbildung "Palliativ-Care". In der Ausbildung geht es darum, unheilbar oder chronisch kranken Menschen bis zu ihrem Tod ein Höchstmaß an Lebensqualität und Würde zu geben.

Betreuung rund um die Uhr

Hospiz-Mitarbeiterinnen Gisela Knauf und Regina Wiehrer-Maucher erzählen, dass es im Hospiz nicht immer traurig zugeht. Es wird auch gelacht oder Geburtstag gefeiert, Enkelkinder oder gar Urenkel der Gäste springen über den Flur.

Nähe und Mitgefühl sind wichtig

Für die Arbeit brauche man viel Achtsamkeit und Mitgefühl, aber auch professionelle innere Distanz, betont Gisela Knauf. Man habe Zeit, sich um die kranken Menschen zu kümmern, aber das Sterben gehe nicht spurlos an einem vorüber. Es verändere die eigene Einstellung zum Leben und zum Tod. Regina Wiehrer-Maucher empfindet inzwischen viel weniger Angst vor dem Tod. Er gehöre zum Leben dazu.

Beiträge der Serie "Tod und Trauer"

Serie in SWR4 Friedrichshafen: Tod und Trauer November - Monat der Trauer und des Gedenkens

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