Mutter-und-Kind-Gruppen für Rinder

Bei Wolfegger Landwirt bleiben Kälbchen bei den Kühen

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Hubert Blank, Landwirt aus Wolfegg (Kreis Ravensburg), war für seine Rinderaufzucht für den CeresAward "Bester Bauer" nominiert. Die Kühe leben auf seinem Hof in Oberschwaben in "Mutter-Kind-Gruppen".

Den CeresAward als "Bester Bauer des Jahres 2021" hat er am Ende nicht erhalten. Für sein Konzept der mutterbezogenen Aufzucht, bei dem die Kälber drei Monate lang mit ihren Müttern zusammenbleiben, hatte er aber die Beachtung der Jury erhalten.

Seit 150 Jahren ist der Hof in Wolfegg in Familienbesitz, 2007 hat Hubert Blank ihn auf Demeter-Landwirtschaft umgestellt. Das sei nicht leicht gewesen am Anfang, sagt er. Für die rund 80 Rinder und 50 Kälber musste erstmal mehr Platz geschaffen und ein neuer Stall gebaut werden. Inzwischen vermarktet Blank seine Produkte über eine Erzeugergemeinschaft mit 40 anderen Demeter-Bauern. Zusätzlich werden Fleisch, Käse und Joghurt über einen Hofladen direkt verkauft.

"Auf jeden Fall hat das Zukunft. Das ist ein guter Weg."

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SWR