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Das Biberacher Kreisforstamt hat erstmals eine Holzbörse für Wertholz organisiert. Im Angebot waren Eichen, Eschen, Walnuss, aber auch Fichtenstämme bester Qualität. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Waldbesitzer aus der Region konnten bei der Wertholzbörse hochwertige Stämme seltener Baumarten verkaufen, die zu Furnier, Parkett, Möbeln oder Instrumenten verarbeitet werden. Da es von diesen Baumarten in der Region nicht viele gibt, wählte das Biberacher Kreisforstamt ein großes Einzugsgebiet. Die rund 100 Waldbesitzer, die ihre Bäume verkaufen wollten, kamen aus der gesamten Region Bodensee-Oberschwaben und aus Vorarlberg.

Besonders nachgefragt: Eichenholz

Käufer mussten zuvor schriftliche Angebote abgeben. Das höchste Gebot bekam den Zuschlag. Am begehrtesten war hochwertiges Eichenholz. Im Schnitt ging der Festmeter Eiche für 477 Euro an den neuen Besitzer. Aber eine Eiche ging auch für knapp 1.200 Euro pro Festmeter weg. Den höchsten Preis erzielte laut Landratsamt ein Walnussbaum, der für insgesamt knapp 2.000 Euro verkauft wurde.

Wertholzbörse ein Erfolg

Das Biberacher Kreisforstamt bezeichnete die Aktion als Erfolg. Das Verkaufsergebnis habe 15 Prozent über dem baden-württembergischen Durchschnittsverkaufspreis des Vorjahres gelegen. Die Börse solle ab jetzt jedes Jahr stattfinden.

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