Rettungskräfte von THW und DLRG üben auf dem Bodensee für Hochwassereinsätze. (Foto: SWR, Achill Tiwary)

Großübung von THW und DLRG

Rettungskräfte üben auf dem Bodensee für Hochwassereinsätze

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In Konstanz trainieren noch bis Samstag Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) für Einsätze in Hochwassergebieten im europäischen Ausland.

Die DLRG und das THW haben sich zusammengeschlossen und eine Einheit speziell für Hochwassereinsätze im europäischen Ausland gegründet, die sogenannte "Flood Rescue using Boats". Diese Einheit übt nun zum ersten Mal gemeinsam - und zwar auf dem Bodensee bei Konstanz.

Zur Übung in Konstanz gehört das Einrichten eines Zeltlagers, die Evakuierung eines Passagierschiffs, eines brennenden Hauses und eines Seniorenwohnheims. Darüber hinaus wird auch die Rettung von eingeschlossenen Tieren geübt.

"Das Szenario, das wir hier üben, ist eine Überschwemmung in der Schweiz. Früher hatten wir so etwas nur in Nordeuropa. Durch den Klimawandel kommen Starkregen und schnell ansteigende Hochwasser auch bei uns und in Südeuropa immer öfter vor."

SWR-Reporter Thomas Wagner war beim ersten Übungstag dabei und hat mit den Rettungskräften gesprochen:

Einsatztruppe könnte im Katastrophenfall angefragt werden

Die Einsatztruppe könnte im Katastrophenfall von anderen europäischen Ländern bei der Bundesregierung angefragt werden. An der Übung, die von Donnerstag bis Samstag dauert, nehmen 150 Ehrenamtliche aus ganz Deutschland teil. Zum Einsatz kommen Boote, Kräne sowie Groß- und Rettungsfahrzeuge.

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SWR