Luftnotfall bei Maschine aus London

Rauch im Cockpit: Großeinsatz am Bodensee-Airport in Friedrichshafen

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Polizei und Rettungskräfte rückten am Samstag zu einem Großeinsatz an den Flughafen nach Friedrichshafen aus. Hintergrund war ein Zwischenfall in einer Maschine aus London.

Am Bodensee-Airport in Friedrichshafen (Bodenseekreis) ist am Samstagnachmittag ein Passagierflugzeug gelandet. Wie der Flughafen am Abend mitteilte, hatte ein Flugzeug der Fluggesellschaft "easyJet" der Flugsicherung Rauch im Cockpit gemeldet.

Der Flug kam den Angaben der Polizei Ravensburg zufolge aus London-Gatwick und war unterwegs nach Innsbruck, wo er aber aufgrund der dortigen Wetterverhältnisse nicht landen konnte. Die Landung in Friedrichshafen erfolgte demnach ohne weitere Probleme um kurz nach 17 Uhr. An Bord waren 146 Passagiere und sechs Crewmitglieder.

Rauch im Cockpit als Ursache für Zwischenfall

Es gab laut Mitteilung des Flughafens keine Verletzten und auch keinen Sachschaden. Die Ursache für die Rauchwahrnehmung im Cockpit ist bislang unbekannt, das Flugzeug wird laut Polizei einer Untersuchung unterzogen.

Feuerwehrfahrzeuge stehen am Flughafen Friedrichshafen (Foto: Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Meckenbeuren)
Zahlreiche Einsatzkräfte waren rund um den Bodensee-Airport im Einsatz Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Meckenbeuren

Neben der Flughafen-Feuerwehr wurden Einsatzkräfte aus den umliegenden Gemeinden alarmiert. Die Polizei spricht von etwa 150 Einsatzkräften von Feuerwehr und THW und 120 vom Rettungsdienst. Die Polizei hatte laut eigener Aussage 14 Beamte im Einsatz.

Die Passagiere wurden zunächst im Flughafengebäude betreut und anschließend mit Reisebussen nach Innsbruck weiterbefördert.

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