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Der österreichische Zoll hat bei einer Kontrolle an der Grenze zu Liechtenstein bei Bregenz 781 Gold- und Silber-Barren im Wert von 700.000 Euro beschlagnahmt. Die Gold-Barren waren in einer Handtasche versteckt.

Bei der Überprüfung des Wagens einer osteuropäischen Familie fielen den Vorarlberger Zöllnern drei Aluminium-Koffer auf. Auf Nachfrage gaben die drei Insassen an, dass Silber darin sei. Die Zöllner zählten 707 Silberbarren. Damit nicht genug: Auch der Blick in die Handtasche der erwachsenen Tochter lohnte sich für die Beamten. 74 Barren Gold lagen drin. Der Wert des Edelmetalls liegt nach Angaben des österreichischen Finanzministeriums bei insgesamt 700.000 Euro. Die Silber- und Gold-Barren waren fast 670 Kilogramm schwer.

Nur aus Versehen über die Grenze

Die drei Personen gaben an, sie seien ungeplant über die Grenze nach Österreich gefahren, um eine im Hotel in Feldkirch vergessene Jacke abzuholen. Das eigentliche Fahrtziel sei Zürich, wo sie danach auch wieder hinfahren wollten. So schildert es der österreichische Zoll. Doch davon ließen sich die Zöllner nicht beeindrucken. Das Gold und Silber wurde beschlagnahmt, ein Strafverfahren gegen den Fahrer eingeleitet. Ihn erwartet eine beträchtliche Geldstrafe, außerdem muss er die Einfuhrabgabe nachbezahlen.

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