Milder Herbst auch in der Region Bodensee-Oberschwaben

Heizbedarf im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken

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Durch die milden Temperaturen war der Heizbedarf in der Region Bodensee-Oberschwaben in diesem Herbst niedriger als im Vorjahr. Entwarnung für den Winter gibt es allerdings nicht.

Der Herbst im Südwesten Deutschlands war mild – auch in der Region Bodensee-Oberschwaben. Die Datenanalyse SWR Heiz-Check hat die Durchschnittstemperaturen von September bis November für alle fast 11.000 Städte und Gemeinden in Deutschland ausgewertet und mit den Vorjahrestemperaturen verglichen. In der Region Bodensee-Oberschwaben war die Durchschnittstemperatur in diesem Zeitraum knapp 2 Grad höher als 2021. Dadurch konnte beim Heizen viel Energie eingespart werden.

So groß war der Heizbedarf in Oberschwaben und am Bodensee

Verbraucher und Verbraucherinnen in Bad Saulgau (Kreis Sigmaringen) konnten je nach Dämmung ihrer Wohnräume bei einer Heiztemperatur von 20 Grad zwischen 19 und 43 Prozent Heizenergie im Vergleich zum Vorjahr sparen. In Wangen im Allgäu (Kreis Ravensburg) waren es zwischen 21 und 46 Prozent, in Aach (Kreis Konstanz) 22 bis 47 Prozent und in Konstanz sogar bis zu 52 Prozent.

Keine Entwarnung für den Winter

Dennoch gibt der Deutsche Wetterdienst keine Entwarnung für die gesamte Heizperiode. Denn es wird erwartet, dass der Winter kälter wird als im Vorjahr. Das könnte dazu führen, dass der Energiebedarf am Ende der Heizperiode ähnlich hoch oder sogar höher sein wird als im Vorjahr.

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Heiz-Check Mit so viel Energiebedarf beim Heizen sollten Sie rechnen

Wie kalt Herbst und Winter bei Ihnen am Ort wirklich sind und wie hoch Ihr Energiebedarf bei Heizen dadurch ausfällt, berechnet der SWR Heiz-Check für 11.000 Städte und Gemeinden:

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SWR