Die Fahne der georgischen Stadt Telawi hängt neben der ukrainischen Fahne am Rathaus von Biberach.  (Foto: SWR, Johannes Riedel)

Städtepartnerschaft wird gefeiert

Georgische Wochen in Biberach

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Biberach feiert mit den Georgischen Wochen die Städtepartnerschaft mit Telawi. Während der Festwochen gibt es mehr als 15 Veranstaltungen. Am Freitag wird eine Ausstellung eröffnet.

In Biberach finden derzeit die sechsten Georgischen Wochen statt. So feiert die Stadt die seit 35 Jahren bestehende Städtepartnerschaft zur georgischen Stadt Telawi. Am Freitag wird im Rathaus die Ausstellung "Die Freundschaft lebt!" eröffnet. Die Ausstellung zeigt eine Bilanz des engen Austauschs auf vielen Ebenen aus Sicht der Georgier.

SWR-Reporter Johannes Riedel über die Georgischen Wochen in Biberach:

Wegen des Krieges fliehen derzeit viele Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland in das Nachbarland Georgien. Der Biberacher Fotograf Andreas Reiner ist nach Georgien gereist, um Geflüchtete zu interviewen und zu porträtieren.

Städte profitieren von Partnerschaft

Für den Vorsitzenden des Deutsch-Georgischen Forums, den Biberacher Bundestagsabgeordneten Josef Rief (CDU), ist die Städtepartnerschaft von Biberach und Telawi ein wichtiger Bestandteil der deutsch-georgischen Beziehungen.

"Georgien braucht unsere Zusammenarbeit und ich glaube auch wir können von der Zusammenarbeit speziell mit Telawi profitieren."

15 Veranstaltungen geplant

Während der Georgischen Wochen bis Mitte November gibt es mehr als 15 Veranstaltungen: Filme, Folklore, Kunst oder Konzerte. Auch die georgische Küchen- und Weintradition und ein großer georgischer Festabend sind Teil des Programms.

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