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In der Allgäu-Gemeinde Kißlegg soll eine Siedlung mit Tiny Houses, also kleinen Holzhäusern entstehen. Der Gemeinderat sieht darin ein Mittel gegen Wohnungsnot.

Geplant sind bis zu 40 kleine Holzhäuser auf Rädern. Sie sollen auf einer gut zwei Hektar großen Wiese stehen. Der Eigentümer der Wiese, die Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH, würde die Grundstücke verkaufen oder verpachten. Der Gemeinderat beschloss am Mittwoch einen entsprechenden Bebauungsplan und machte damit den Weg für die Tiny Houses frei.

Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, erklärte der Kißlegger Bürgermeister Dieter Krattenmacher gegenüber dem SWR. Es seien aber noch viele Fragen zu klären. Bisher gibt es in Deutschland noch kein reines Baugebiet für Tiny Houses. Doch auch in Burgrieden (Kreis Biberach) gibt es entsprechende Pläne. Ein Unternehmer möchte dort die Idee realisieren. Bis der Bebauungsplan angepasst sei, könne es aber zwei Jahre dauern, so der Bürgermeister.

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