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Der Baumaschinen-Händler und Anlagenbauer Zeppelin mit Sitz in Friedrichshafen hat trotz der Corona-Pandemie seinen Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr nahezu stabil gehalten.

Das teilte das Unternehmen am Freitag auf seiner Bilanz-Pressekonferenz mit. Der Umsatz des Zeppelin Konzerns stieg 2020 leicht auf 3,3 Milliarden Euro. Grund seien umsatzbringende Zukäufe und drastische Sparmaßnahmen.

Erfahrung aus Finanzkrise

Der Gewinn lag bei 91,5 Millionen Euro, knapp eine Million weniger als im Jahr zuvor. In der Corona-Krise geholfen hätten dem Konzern die Erfahrungen aus der Finanzkrise 2009, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Peter Gerstmann. So senkte Zeppelin die Investitionen um fast 50 Prozent, von 376 Millionen Euro in 2019 auf nun 203 Millionen Euro.

Unternehmen blickt optimistisch auf das laufende Jahr

Für das laufende Jahr sei man verhalten optimistisch. Der Auftragseingang sei im Januar und Februar um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Zeppelin-Konzern beschäftigt gut 10.000 Mitarbeiter. Zeppelin vertreibt unter anderem Bau- und Landmaschinen und bietet Serviceleistungen für diese an.

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