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Der Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems darf nicht wie geplant ein norwegisches Tochterunternehmen an einen Interessenten aus Russland verkaufen. Die norwegische Regierung legte aus Gründen der nationalen Sicherheit Veto ein. Die Übernahme würde Russlands militärische Fähigkeiten so stärken, dass dies klar den Interessen Norwegens und seiner Bündnispolitik in der Nato entgegenstehe. Bergen Engines wartet die Triebwerke von Schiffen der norwegischen Marine. 1999 hatte der Motorenbauer aus Friedrichshafen das Unternehmen übernommen. Jetzt sollte es für rund 150 Millionen Euro an den russischen Bahnindustrie- Konzern THM gehen.

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