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Konstanz soll bis 2030 klimaneutral werden. Das ist das Ziel der "Fridays-for-Future"-Ortsgruppe. Damit das klappt, haben die Klimaaktivisten einen Maßnahmenkatalog erstellt - mit konkreten Forderungen.

Der Maßnahmenkatalog ist eine Reaktion auf den von der Stadt ausgerufenen Klimanotstand. Die Konstanzer Schüler fordern Photovoltaik-Anlagen auf allen nutzbaren Dachflächen. Zudem sollen Stück für Stück alle alten Gebäude energetisch saniert werden, um den Energiebedarf beim Heizen zu senken. Zu den Maßnahmen zählt auch, die Nutzung von Beton zu vermeiden, weil durch dessen Herstellung Treibhausgase entstehen.

"Wir sind in einer Krise und müssen sofort handeln."

Manuel Oestringer, "Fridays-for-Future"-Aktivist in Konstanz
Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Keine Abgase mehr in der Stadt

Die Klimaaktivisten wollen zudem in Konstanz bis zum Jahr 2030 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr sehen. Die Stadt müsse Anreize schaffen, damit Bürger das Auto stehen lassen und häufiger zu Fuß gehen, das Rad oder den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Dafür, so die Forderung, soll bis Ende 2020 jeder fünfte Parkplatz in Konstanz verschwinden und stattdessen ein Obstbaum gepflanzt werden.

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