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Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat von den Behörden in den USA grünes Licht für die milliardenschwere Übernahme des Bremsenherstellers Wabco bekommen.

Zuvor hatte bereits die EU-Kommission der Übernahme zugestimmt. Es gebe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken, teilte die Brüsseler Behörde laut Deutscher Presse-Agentur mit. Das US-Justizministerium teilte am Donnerstag mit, dass der Übernahme nichts im Wege stehe. Allerdings müsse Wabco vorher eine wichtige Konzern-Tochter, einen Hersteller von Lenkungskomponenten für große Nutzfahrzeuge, verkaufen.

Kaufpreis: 6,2 Milliarden Euro

ZF hatte im vergangenen Jahr bekannt gegeben, Wabco für gut 6,2 Milliarden Euro kaufen zu wollen. Der Autozulieferer erwartet, Wabco bereits in den nächsten Monaten übernehmen zu können.

Die Wabco-Aktionäre hatten den Plänen bereits im Sommer zugestimmt. ZF möchte nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Bremsenhersteller Wabco einen integrierten Anbieter für Nutzfahrzeug-Bremssysteme für das automatisierte Fahren bilden.

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