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Am Bodensee sind die ersten Saisonarbeitskräfte eingetroffen. Es handelt sich um Menschen aus Rumänien und Polen, die für vorbereitende Arbeiten wie das Schneiden und Pflanzen von Obstbäumen eingesetzt werden. Da beide Länder Corona-Risikogebiete sind, müssen sich die Saisonarbeitskräfte bei der Einreise nach Deutschland online anmelden und spätestens 48 Stunden nach ihrer Ankunft einen negativen Corona-Test nachweisen. Zudem müssen sie zehn Tage in Quarantäne. Die Obst- und Hopfenbauern am Bodensee fürchten in diesem Jahr trotz anhaltender Corona-Einschränkungen keine größeren Probleme bei der Beschäftigung von Saisonarbeitskräften aus Osteuropa. Das sagte der Kreisvorsitzende des Bauernverbands Tettnang (Bodenseekreis), Dieter Mainberger, auf SWR-Anfrage. Insgesamt sind am Bodensee während der Hauptsaison rund 8.000 Erntehelfer aus Osteuropa im Einsatz.

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