Diebstahl oder abgetrieben?

Im Bodensee verschwundene Gin-Kugel: Ermittlungen eingestellt

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Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen zu der im Bodensee verschwundenen Gin-Kugel eingestellt. Ob die Metallkugel vom Grund des Sees gestohlen wurde, ist weiter unklar.

Gut einen Monat, nachdem eine mit Gin gefüllte Metallkugel vom Grund des Bodensees bei Romanshorn verschwunden war, wurden die Ermittlungen dazu eingestellt. Es gebe keine Hinweise, was mit der Kugel passiert sei und darum auch keine Ermittlungsansätze, so eine Sprecherin der Kantonspolizei Thurgau gegenüber dem SWR. Man habe die Untersuchungen eingestellt und den Fall an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Die müsse jetzt entscheiden, ob sie das Verfahren einstelle. Nach wie vor ist nicht geklärt, ob die Kugel gestohlen wurde.

800 Kilogramm schwere Kugel verschwindet Mitte Dezember aus dem See

Mitte Dezember war die 800 Kilogramm schwere Kugel von ihrem Besitzer, einem Schweizer Unternehmen für Catering, Events und eigene Produkte, als vermisst gemeldet worden. Damals sollte sie nach 100 Tagen unter Wasser aus 23 Metern Tiefe geborgen werden.

Romanshorn

Diebstahl in 23 Meter Tiefe? 800 Kilo schwere Gin-Kugel aus Bodensee verschwunden

Im Bodensee vor Romanshorn ist eine rund 800 Kilogramm schwere Kugel voller Gin abhandengekommen. Die Kantonspolizei Thurgau ermittelt.

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In der Kugel befand sich ein im Edelstahl besonders gereifter Gin. Doch sie wurde nicht gefunden. Ob die Metallkugel gestohlen wurde, wie der Besitzer damals vermutete, oder ob sie abgetrieben und unter Schlick verschwunden ist, das ist bis heute nicht geklärt. Polizei-Taucher fanden von der Kugel keine Spur.

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SWR