Linzgauhalle in Immenstaad (Foto: Pressestelle, Gemeinde Immenstaad)

Immenstaader Gemeinderat stimmt zu

Einsturzgefährdete Linzgauhalle soll saniert werden

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Die wegen Einsturzgefahr seit Wochen gesperrte Linzgauhalle in Immenstaad am Bodensee soll saniert werden. Das hat am Montag der Gemeinderat beschlossen. Die Kosten werden auf mehr als sieben Millionen Euro geschätzt.

Der Gemeinderat von Immenstaad (Bodenseekreis) hat am Montag über die Zukunft der Linzgauhalle entschieden. Sie soll aufwendig saniert werden. Außerdem wird geprüft, ob die Halle Richtung Osten verbreitert und dadurch eine 3-Feld-Halle geschaffen werden kann. Die Linzgauhalle, die für Sportunterricht und Vereinsveranstaltungen genutzt wird, ist nach einem Wasserschaden seit Anfang August gesperrt. Das Dach der Halle droht einzustürzen. Betroffen sind der Schulsport sowie Vereine, hieß es in der Vorlage der Verwaltung für den Gemeinderat. Auch die Schulmensa musste verlegt werden. Die Kosten für die Generalsanierung schätzt die Gemeinde auf mehr als sieben Millionen Euro. Sie hofft auf Zuschüsse von Bund und Land.

Wasserschaden durch starke Regenfälle

Die Linzgauhalle in Immenstaad ist in die Jahre gekommen, vor allem ihr Flachdach. Starke Regenfälle haben der Dachkonstruktion weiter zugesetzt. Eine Untersuchung ergab stehendes Wasser auf dem Dach und eine durchnässte Wärmedämmung in der Dachkonstruktion. Teile der Decke könnten herunterfallen, so die Statiker. Die Halle wurde deshalb gesperrt.

Damit während der Sanierung weiterhin Sport stattfinden kann, hat sich der Gemeinderat grundsätzlich für die Aufstellung eines Provisoriums ausgesprochen. Die Verwaltung soll mögliche Varianten und Kosten prüfen. Je nach Hallenart, ob Tragluft-, Leichtbau- oder Freilufthalle, würden zusätzliche Kosten von bis zu 1,5 Millionen entstehen.

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