Drei Großbrände in Vorarlberg

Hunderte Feuerwehrleute über den Jahreswechsel im Einsatz

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In Vorarlberg haben über den Jahreswechsel drei Großbrände hunderte Feuerwehrleute in Atem gehalten. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Im Kunert-Areal in Rankweil (Vorarlberg) kam es eine halbe Stunde nach Jahresbeginn zu einem Großbrand. Das Feuer breitete sich laut Polizei in einem offenen Paletten-Lager aus und griff auf weitere Hallen des Industrieparks über. Teilweise lagerten dort hochentzündliche und schwer löschbare Materialien und Chemikalien, weshalb sich die Löscharbeiten als gefährlich und schwierig gestalteten.

Hunderte Einsatzkräfte waren bei einem Großbrand im Kunert-Areal in Rankweil (Vorarlberg) im Einsatz. (Foto: Dietmar Mathis)
Hunderte Einsatzkräfte waren bei einem Großbrand im Kunert-Areal in Rankweil (Vorarlberg) im Einsatz. Dietmar Mathis

Nach Angaben der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch waren insgesamt rund 400 Feuerwehrleute mit 50 Einsatzwagen vor Ort, außerdem rund 30 Rettungskräfte. Drei Feuerwehrmänner wurden leicht verletzt. Die Ursache des Feuers ist noch unklar, ebenso wie die Schadenshöhe.

Zehn Verletzte bei Brand in Tiefgarage in Dornbirn

In Dornbirn wurden beim Brand in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses zehn Menschen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, erlitten sie alle Rauchgasvergiftungen und wurden in Kliniken eingeliefert. Das Feuer war am frühen Silvesterabend aus bislang unbekannter Ursache in der Tiefgarage einer Wohnanlage ausgebrochen, es kam zu einem Vollbrand. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnanlage wurden evakuiert. Einige von ihnen mussten in Ausweichquartieren unterkommen. Die Schadenshöhe am Gebäude und den Fahrzeugen ist laut Polizei noch nicht bekannt. Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Notärzten und Sanitätern vor Ort.

Einsatz auch in Bregenz

In Bregenz mussten 21 Menschen vorübergehend ihre Wohnungen eines Mehrfamilienhauses verlassen. In einer Wohnung war ein Sofa in Brand geraten, das vermutlich zu nah an einem elektrischen Heizkörper stand. Dadurch entstand wohl ein Hitzestau, so die Polizei Ein Mensch erlitt eine Rauchgasvergiftung.

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