Anna Kulp und Michael Lünstroth von der karla-Redaktion (Foto: SWR, Stefanie Baumann)

Gemeinnütziger und konstruktiver Journalismus

Konstanzer Stadtmagazin "karla" soll Demokratie fördern

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In Konstanz wollen acht Bürgerinnen und Bürger ein digitales Stadtmagazin gründen. Das gemeinnützige Projekt "karla" soll sich über Spenden, Abos und Fördergelder finanzieren.

Ziel des Projekts ist es, für mehr Medienvielfalt in der Stadt zu sorgen, sagen die Initiatoren. In Konstanz gibt es, wie in vielen anderen Kommunen, nur noch eine Lokalzeitung. Das sei in einer Demokratie nicht genug, meint Projektleiterin Anna Kulp.

Konstruktiver Journalismus, der Lösungen anbietet

Die Macherinnen und Macher von "karla" wollen sich mit Themen beschäftigen, die die Menschen in der Stadt bewegen, von Klimaschutz bis Stadtplanung. Sie wollen lokale Politik transparent machen - mit "konstruktivem Journalismus". Das heißt, sie wollen nicht nur Kritik üben, sondern Lösungen anbieten. SWR-Reporterin Stefanie Baumann hat sich mit zwei Redaktionsmitgliedern getroffen:

Noch bis Ende Mai läuft für "karla" eine Crowdfunding-Aktion, unterstützt von der Hertie-Stiftung. Das Ziel: 80.000 Euro. Je mehr Unterstützer das Projekt findet, desto mehr Fördergelder gibt es oben drauf von der Hertie-Stiftung.

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