Komplikationen nach Corona-Impfung

Konstanzer gründet Selbsthilfeinitiative

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Dennis Riehle aus Konstanz hat nach seiner Corona-Impfung im vergangenen Jahr gesundheitliche Probleme bekommen. Daraufhin hat er eine Selbsthilfeinitiative für Menschen mit Impfkomplikationen gegründet.

Der Konstanzer Dennis Riehle hat sich gegen Corona impfen lassen und hat seither Beschwerden, die seinen Alltag beeinträchtigen. Der 37-Jährige gründete daraufhin eine Selbsthilfeinitiative.

SWR-Moderatorin Rebecca Lüer hat mit Dennis Riehle gesprochen:

Krankheitsgefühl und Schmerzen seit der Impfung

Denis Riehle ist wegen verschiedener Vorerkrankungen die Impfung gegen Corona von seinen Ärzten empfohlen worden. Einem schweren Verlauf der Krankheit sollte so vorgebeugt werden. Zwei Mal hat sich der 37-Jährige impfen lassen. Seither leidet er unter verschiedenen Symptomen, unter anderem hat er starke Schmerzen und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Bei seinen Ärzten stieß er auf Verständnis und fühlt sich so weit wie möglich gut versorgt.

Viele Interessierte aus ganz Deutschland

Seit er die Selbsthilfeinitiative ins Leben gerufen hat, haben sich über 2.000 Menschen bei ihm gemeldet. Die Bedürfnisse seien ganz unterschiedlicher Natur, erzählt Riehle. Manchen Impfgeschädigten könne er damit helfen, dass er ihnen Anlaufstellen für Entschädigungszahlungen nennt. Andere bräuchten medizinische Hilfe, denen er mit Verweis auf Fachambulanzen weiterhelfen könne. Viele seien aber auch einfach dankbar, für den persönlichen Austausch. Sie seien froh, endlich mit jemandem sprechen zu können, dem es genauso ginge, wie ihnen selbst.

"Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie"

Der 37-Jährige lehnt die Corona-Impfung aber nicht grundsätzlich ab, er befürwortet sie nach wie vor. Dennis Riehle sieht sie sogar als einzigen Ausweg aus der Pandemie. Allerdings wünscht er sich mehr Information von Seiten der Ärzte und ausführlichere Aufklärungsgespräche.

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