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Die Stadtwerke Konstanz und ihre Tochterunternehmen haben im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatzrückgang von fast zwölf Prozent auf rund 170 Millionen Euro verzeichnet. Das Unternehmen sei aber trotz der Corona-Pandemie gut über die Runden gekommen, hieß es am Freitag.

Das Coronavirus hat den Stadtwerken Konstanz zugesetzt. In den Stadtbussen brachen die Fahrgastzahlen um fast 30 Prozent ein. Die Fähren zwischen Konstanz und Meersburg beförderten deutlich weniger Fahrgäste, Autos, Lastwagen und Motorräder. Die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) mit ihrer "Weißen Flotte" machten erstmals seit vielen Jahr wieder ein Minus, genauso wie der Katamaran. Die Bäder wie Bodensee-Therme und Rheinstrandbad zählten nur halb so viele Besucher wie im Jahr zuvor.

Große Pläne für das Jahr 2022

Umsatzsteigerungen gab es 2020 unter anderem beim Stromverkauf und im Telekommunikationsbereich. Unterm Strich machten die Stadtwerke Konstanz und ihre Tochterunternehmen 2,4 Millionen Euro Verlust. Erfreulicher für das Unternehmen ist der Ausblick auf das kommende Jahr mit der geplanten Wiedereröffnung des Schwaketenbades und der Inbetriebnahme eines elektrisch betriebenen Fahrgastschiffes für 300 Passagiere.

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