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CDU-Politiker aus der Region Bodensee-Oberschwaben können sich keine Zusammenarbeit ihrer Partei mit der AfD vorstellen. Sie schließen sich damit der Aussage der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer an.

Kramp-Karrenbauer hatte am Sonntag in der ARD-Talksendung "Anne Will" eine Kooperation mit der AfD für unmöglich erklärt. Sie wolle mit den Justiziaren der Bundespartei und der Landesverbände jedes Mittel prüfen, um eine Zusammenarbeit oder Annäherung an die AfD zu verhindern. Zuvor wollte ihr Parteikollege, der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, die CDU dafür öffnen.

Klare Ablehnung aus der Region Bodensee-Oberschwaben

Der Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Jung teilte dem SWR mit, er liege auf einer Linie mit Kramp-Karrenbauer. Auch Josef Rief, CDU-Mitglied des Bundestages aus dem Wahlkreis Biberach, will nicht mit AfD koalieren.

"Solange es bei der AfD Leute gibt, die Europa ablehnen und kein klares Verhältnis zur Gewalt haben, macht eine Zusammenarbeit keinen Sinn."

Josef Rief, CDU-Mitglied des Bundestages für den Wahlkreis Biberach

Für den Biberacher CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Dörflinger ist eine Zusammenarbeit mit der AfD "überhaupt nicht vorstellbar".

"Die AfD betreibt keine Fachpolitik, ist sehr zynisch und sehr häufig in der Wortwahl und in der Argumentation sehr verletzend."

Thomas Dörflinger, CDU-Mitglied des Landtages für den Wahlkreis Biberach

Klare Haltung auch von Strobl

Zustimmung für Kramp-Karrenbauer kommt auch vom baden-württembergischen CDU-Chef und stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Thomas Strobl. "Mit der AfD, mit einer Partei, in der Antisemitismus und Rassismus zu Hause sind, gibt es für christliche Demokraten keine Art der Zusammenarbeit. Keine Koalition, keine Duldung, keinerlei Unterstützung durch diese Partei", sagte er dem SWR. Hier sei eine klare rote Linie.

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