Firmengebäude des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim für die Biopharmazie in Biberach aus Glas und grauem Beton. Auf der Vorderseite des Gebäudes steht in großen, blauen Buchstaben der Firmenname. (Foto: Pressestelle, Boehringer Ingelheim)

Mittel soll bei schweren Verläufen helfen

Boehringer Ingelheim entwickelt in Biberach neues Corona-Medikament

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Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim will am Standort Biberach ein neues Medikament gegen Corona entwickeln. Es soll vor allem bei schweren Verläufen helfen.

Bereits jetzt gebe es erste positive Ergebnisse bei der Entwicklung. Das sagte die Landesleiterin Deutschland bei Boehringer Ingelheim, Sabine Nikolaus, am Montag bei einer Pressekonferenz in Biberach. Grundlage für das neue Corona-Medikament sei der Wirkstoff Alteplase. Dieser wurde erstmals 1986 in Biberach produziert.

Medikament bereits für Schlaganfälle verwendet

Alteplase wurde nach Unternehmensangaben zuletzt erfolgreich bei Schlaganfällen eingesetzt. Das neue Covid-19-Medikament befinde sich in der letzten und entscheidenden Phase drei der klinischen Studie. Gedacht ist es für Corona-Patientinnen und -Patienten auf Intensivstationen, die unter Atemnot leiden.

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Laut Nikolaus ist es aber offen, wie lange es noch bis zu einer Marktzulassung dauert. Dem Standort Biberach geht es aktuell sehr gut. Derzeit investiert Boehringer dort 500 Millionen Euro.

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