Biberacher Filmfestspiele (Foto: SWR, SWR)

Filmfest mit neuer Intendantin

43. Biberacher Filmfestspiele haben begonnen

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In Biberach haben am Dienstag die 43. Filmfestspiele begonnen. Es sind die ersten mit der neuen Intendantin Nathalie Arnegger. An sechs Tagen werden Spielfilme, Kurzfilme und Dokumentationen gezeigt.

Bei der Festival-Eröffnung in der Biberacher Stadthalle wurde am Abend der Film "Me, we" von Regisseur David Clay Diaz gezeigt. Die Tragikomödie greift in vier ineinander verwobenen Geschichten die Themen Flucht und Migration auf. Der Regisseur und zwei der Hauptdarsteller waren vor Ort.

Preise werden in zehn Kategorien verliehen

Bis zum 7. November werden rund 70 Filme unter dem Motto "Aus Liebe zum Kino" gezeigt. Coronabedingt können auch in diesem Jahr die Kinosäle nicht voll besetzt werden. Insgesamt in zehn Kategorien werden Preise verliehen, die sogenannten Biber. Mit dem Ehrenbiber etwa soll die Schauspielerin Marianne Sägebrecht ausgezeichnet werden.

Erste Festspiele unter neuer Leitung

Nach einem Streit mit dem Trägerverin hatte die vorherige Intendantin der Biberacher Festspiele Anfang des Jahres überraschend gekündigt. Daraufhin gründete sie die Filmtage Oberschwaben, die im Oktober in Ravensburg stattfanden. Die neue Intendantin ist Nathalie Arnegger. Die Filmproduzentin ist in Biberach geboren und war bereits 2018 Jury-Mitglied der Biberacher Filmfestspiele.

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SWR