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Im Landkreis Biberach wird ein drittes Nasslager für Holz eingerichtet. Das hat das Forstamt des Landkreises dem SWR gesagt. Die Holzvermarktung sei wegen der Corona-Krise so schwierig wie lange nicht mehr.

In dem Nasslager sollen Baumstämme gelagert werden, bis es für sie wieder einen Markt gebe, so das Forstamt. Die Feuchtigkeit halte das Holz frisch. In Folge der Corona-Pandemie sei die Nachfrage nach Holz spürbar gesunken. Die meisten Sägewerke arbeiteten reduziert. Es sei deswegen noch schwerer geworden, das Holz aus den Wäldern zu bringen. Was aber wichtig sei, denn die Sturmschäden der letzten Monate seien vielerorts noch nicht aufgearbeitet.

Holz muss aus dem Wald wegen Borkenkäfer

Auch der Borkenkäfer fliege wieder, so das Landratsamt. Damit der Baumschädling in dem Sturmholz keine neuen Eier ablegen könne, müsse das Holz spätestens in sieben Wochen aus dem Wald sein. Das dritte Nasslager werde etwa 10.000 Festmeter umfassen. Was rund zehn Prozent des gesamten Verkaufs der Holzagentur des Landkreises Biberach entspräche.

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