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Der Egomover von ZF Friedrichshafen soll schon ab Herbst seine Runden in der Stadt drehen. Der autonom fahrende Kleinbus wird auf ausgewiesenen Teststrecken unterwegs sein. In Zukunft könnte er den Nahverkehr in Städten verbessern.

Auf der Teststrecke in Friedrichshafen sammeln derzeit andere Fahrzeuge Daten für das zukünftige autonome Fahren, so der Projektleiter des Testfeldes, Gerhard Gumpoltsberger gegenüber dem SWR.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Mit Hilfe von Kameras und Sensoren werden Verkehrssituationen aufgenommen, um daraus zu lernen, wie in Zukunft das autonome Fahren funktioniert. Es geht beispielsweise darum, dass die Fahrzeuge automatisch bremsen oder ausweichen, wenn plötzlich ein Kind auf die Straße rennt oder ein Hindernis auftaucht.

In einem halben Jahr sollen die selbstfahrenden Egomover im Straßenverkehr unterwegs sein. In den Kleinbus passen 15 Personen. Damit könnte in Zukunft der öffentliche Nahverkehr in Städten verbessert werden.

Ein Auto fährt an einem Fahrradfahrer vorbei durch die Innenstadt von Friedrichshafen (Foto: Pressestelle, ZF Friedrichshafen AG)
Mit diesem Auto werden in Friedrichshafen Daten über Verkehrssituationen gesammelt. Mit Hilfe der Daten wird eine Software für selbstfahrende Autos entwickelt. Pressestelle ZF Friedrichshafen AG

Teststrecke für autonomes Fahren mit speziellen Sensoren

Die Teststrecke für autonom fahrende Autos in Friedrichshafen verläuft zwischen dem ZF-Entwicklungszentrum, dem ZF-Werk 2, dem ZF-Forum und dem ZF-Werk 1. Eine weitere Teststrecke führt durch die Innenstadt und die Fußgängerzone. Die Ampeln auf den Strecken sind deshalb mit speziellen Sensoren ausgestattet. Diese informieren die autonom fahrenden Autos vollautomatisch über den Verkehrsfluss.

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