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Bei dem Autokorso, der am Samstag von Leutkirch im Allgäu über Isny nach Wangen gefahren ist, haben nur rund 100 Fahrzeuge teilgenommen. Weit weniger als erwartet. Die Teilnehmer demonstrierten gegen den anhaltenden Corona-Lockdown.

Keine acht Leute dürften gemeinsam einen Kaffee trinken, aber 50 Leute zusammen im Flugzeug nach Mallorca fliegen - das sei nur ein Beispiel für Regelungen, gegen die sich die Protestaktion richte, teilten die Organisatoren dem SWR mit. Dabei betonten sie, dass die Teilnehmer keine Querdenker oder Corona-Leugner seien, sondern mit dem Autokorso Lösungen für Gastronomie und Einzelhandel fordern.

Von Leutkirch aus fuhr der Konvoi durch Isny bis nach Wangen im Allgäu. Dabei beteiligten sich Kleinbusse, getunte Sportfahrzeuge oder auch Kleinwagen. Angekündigt waren bis zu 250 Fahrzeuge. Mit den etwa 100 Fahrern nahmen weit weniger teil als erwartet. Die Stadt Leutkirch sagte dem SWR im Vorfeld, es seien höchstens 200 Fahrzeuge für den Autokorso genehmigt. Außerdem müssten die geltenden Abstands- und Maskenregelungen eingehalten werden.

Keine Probleme auf den Straßen

Begleitet wurde die Auto-Demo von der Polizei mit dem Leutkircher Revierleiter Achim Staudenmaier. Er betonte, die Gespräche mit den Organisatoren seien im Vorfeld gut gelaufen. Probleme auf den Straßen habe es nicht gegeben. Auch eine kleine Gegendemonstration in Leutkirch verlief ohne Zwischenfälle.

Mehr über die Auto-Demonstration von Wolfgang Wanner im Audio.

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