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Nur wenige Menschen können in ländlichen Regionen auf das Auto verzichten. In Städten dagegen verzichten immer mehr. Das ist das Ergebnis einer Studie der Dualen Hochschule Ravensburg.

Die neue Studie sollte Mobilitätstrends aufdecken. Das Ergebnis: Ein Drittel der Befragten sieht keine Notwendigkeit, ihr Mobilitätsverhalten zu ändern. Dabei sind die Unterschiede zwischen Stadt- und Landbevölkerung sehr groß. In Städten sagten 40 Prozent der Befragten, sie könnten gut auf das Auto verzichten. Das sind deutlich mehr als bei einer Befragung aus dem Jahr 2019.

In der Stadt verliert Autofahren an Bedeutung

Auf dem Land dagegen können laut Studie nur zwölf Prozent der Befragten auf das Auto verzichten. Nur 14 Prozent bewerteten das öffentliche Verkehrsnetz in ihrer Region als gut. In der Stadt waren es fast 50 Prozent. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Autofahren in der Stadt an Bedeutung verliert, auf dem Land aber nach wie vor wichtig ist.

Für die Untersuchung der Dualen Hochschule Ravensburg wurden bundesweit 500 Menschen online befragt. Es ist bereits die neunte Studie der Hochschule zu Mobilitätstrends.

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