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Eine seit langem geplante Aufrüstung der 88 Kilometer langen Hochspannungsleitung von Senden (Kreis Neu-Ulm) nach Niederwangen (Kreis Ravensburg) verzögert sich um mehrere Jahre.

Wie der Netzbetreiber Amprion auf SWR-Anfrage erklärte, ist der Baubeginn frühestens 2023 möglich. Geplant war er für 2019. Grund der Verzögerung seien Änderungswünsche betroffener Kommunen.

Zuvor viele Informationsveranstaltungen

Die Trassen-Umplanung habe ein neues Antragsverfahren bei der Bundesnetzagentur nötig gemacht. Amprion hatte 2017 und 2018 Informationsveranstaltungen abgehalten, beispielsweise in Biberach, Laupheim, Maselheim, Bad Wurzach, Wolfegg und Wangen.

Die geplante Erhöhung der Spannung auf der Leitung soll die Übertragungsleistung steigern. Die Leitung ist eine von mehreren, die landesweit derzeit geplant werden.

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