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An den Kliniken im Kreis Konstanz wächst der Ärger über den fehlenden Impfstoff gegen das Coronavirus. Nur wenige Beschäftigte sind bislang geimpft.

Ziel müsse sein, das Klinikpersonal so schnell wie möglich zu impfen, so Vertreter des Gesundheitsverbundes im Landkreis Konstanz am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Von den insgesamt 3.600 Beschäftigten in den Kliniken Konstanz und Singen habe etwa die Hälfte direkten Kontakt mit Covid-19-Patienten, sei also einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt.

Medizinische Versorgung gefährdet

Diese Gruppe müsse unbedingt geimpft werden, fordern unter anderem die Ärztlichen Direktoren. Schon um die Versorgung in den Krankenhäusern aufrechterhalten zu können, sollte die mutierte und hochansteckende Variante des Coronavirus im Landkreis Konstanz auftauchen. Doch die Kliniken bekommen aber bis auf Weiteres keinen Impfstoff vom Land, der verfügbare Impfstoff geht an die Impfzentren. Einzelne Klinikmitarbeiter würden deshalb durch das ganze Land fahren, um sich andernorts impfen zu lassen, so die Vertreter des Gesundheitsverbundes.

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