Zu Gast im größten Naturschutzgebiet am Bodensee Überwintern im Eriskircher Ried

Bekannt ist das Eriskircher Ried für seine Irisblüte im Frühjahr. Im größten Naturschutzgebiet am Bodensee gibt es aber auch jetzt, kurz vor dem Winter, viel zu entdecken.

Zwischen Mitte Mai und Anfang Juni legt sich ein blauer Farbschimmer über das Naturschutzgebiet. Zur Irisblüte kommen die meisten Besucher in das Eriskircher Ried. SWR-Reporterin Isabel Heine hat sich nun aber kurz vor Wintereinbruch in das Ried aufgemacht. Jetzt zeigt es sich von einer ganz anderen Seite: weniger farbenfroh, dafür still und ruhig.

Zu Gast im größten Natrurschutzgebiet am Bodensee Winter im Eriskircher Ried

Winter im Naturschutzgebiet Eriskircher Ried (Foto: SWR, Robert Müller)
Umgekippte Weide im Naturschutzgebiet: Hier dürfen die geschützten Misteln wild wuchern. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
SWR-Reporterin Isabel Heine lässt sich von Monika Müller durch das Naturschutzgebiet führen. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
Singschwäne fliegen tausende Kilometer an den Bodensee. Viele Zugvögel aus dem Norden überwintern im Eriskircher Ried. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
Jahrhunderte alte Pfahlreihen im Bodensee bei Eriskirch. Sie dienten einmal dem Fischfang. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
Reporterin Isabel Heine sieht Singschwäne. Gerhard Kersting vom Naturschutzzentrum Eriskircher Ried erklärt, dass sie aus Skandinavien - und dort wahrscheinlich aus Finnland kommen. Singschwäne sind nicht heimisch am Bodensee. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
Die Reporterin hat sich auf Regen vorbereitet - er würde dem niedrigen Wasserstand guttun. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
Der SWR-Übertragungswagen am Rande des Naturschutzgebietes. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
Baumpilze wachsen zwischen Moos auf der Rinde der Bäume. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
In dem hohlen Baum siedeln sich Insekten an. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
Wilder Hopfen. Er wird nicht ganz so groß und rankt nicht ganz so weit wie Kultuhopfen, dafür durftet er genauso intesiv wie dieser, wenn man ihn zerreibt. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen
Wilder Hpopfen rankt über Büsche und Sträucher. Robert Müller Bild in Detailansicht öffnen

Enten und Vögel, die am Bodensee überwintern, kann man in der Stille an ihren Rufen erkennen. Der Bodensee ist ein Paradies für Zugvögel aus dem kalten Skandinavien und Sibirien.

Den Strand und die vielen Fahrrad- und Wanderwege durch Wiesen und entlang der Schussen haben Besucher nun für sich allein. In den Auenwäldern entdeckt man abgestorbene hohle Bäume, die im Frühling und Sommer von Blättern verdeckt sind. Bei Niedrigwasser zeigen sich am Ufer mysteriöse, hunderte Jahre alte Holzpfähle im Wasser. So alte gibt es nur vor Eriskirch. Was es mit ihnen auf sich hat, erfahren wir in dieser Ausgabe von "Zu Gast" im Eriskircher Ried.

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Wir haben die Mitarbeiter einen Tag lang bei ihrer Arbeit in der wilden Natur begleitet und erfahren, wie schön das Eriskircher Ried im grauen Herbst sein kann.

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