Warnung vor Lawinen Zu Gast beim Lawinenwarndienst in Bregenz

Nach starken Schneefällen rief der Lawinenwarndienst im Januar für einen Tag die höchste Warnstufe aus. Viele Lawinen sind abgegangen und Skifahrer verschüttet worden. Wie kommt der Lawinenwarndienst zu seinen Prognosen?

Es gibt fünf Lawinenwarnstufen, von "gering" bis "sehr groß". SWR-Reporter Thomas Wagner wollte wissen, wie der Warndienst zu seinen Einschätzungen kommt. Beim Lawinenwarndienst Vorarlberg in Bregenz hat er hinter die Kulissen geschaut.

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Im Büro von Andreas Pecl im Landhaus Bregenz laufen alle Informationen zusammen. Temperaturen, Windgeschwindigkeiten, Niederschlag – die Wetterwerte aus den Skigebieten werden automatisch übermittelt. Das Wichtigste für eine treffsichere Prognose seien aber die Angaben der Wetterbeobachter im ganzen Land, erklärt der Lawinenwarner Andreas Pecl.

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Martin Burger von der Bergrettung Vorarlberg weiß aus Erfahrung, dass bei Lawinenwarnstufe drei die meisten Unfälle mit Skifahrern passieren. Diese Warnstufe bedeutet zwar "erhebliche Gefahr", es trauten sich aber trotzdem immer wieder Tourengänger auf die Wege abseits der Pisten.

Den Lawinenwarndienst Vorarlberg gibt es seit 1953. Andreas Pecl weiß, dass große Verantwortung auf seinen Schultern lastet: "Der Lawinenwarner ist praktisch rund um die Uhr in Gedanken beim Schnee."

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Zu Gast beim Lawinenwarndienst Vorarlberg in Bregenz (Foto: Bergrettung Vorarlberg)
Zu Gast beim Lawinenwarndienst Vorarlberg in Bregenz Bergrettung Vorarlberg
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