Wilde "Kloase" in Oberschwaben und im Allgäu Im Gespräch: Brauchtumsexperte Karl Stiefenhofer aus Eglofs

Man nennt Karl Stiefenhofer auch "Mister Allgäu". Zu seinen Projekten gehören unter anderem der "Grüß Gott Verein" und die "Allgäuer Heimatakademie". Denn Karl Stiefenhofer aus Eglofs liegt die Geschichte seiner Heimat am Herzen.

Er ist Vorsitzender des Heimatbundes Allgäu, dem Dachverband von 35 Heimat- und Geschichtsvereinen aus dem ganzen Allgäu. Für sein Engagement ist Karl Stiefenhofer erst kürzlich mit dem Preis der Dr. Eugen Liedl Stiftung in Bayern ausgezeichnet worden.

Karl Stiefenhofer setzt sich seit vielen Jahren für Tradition, Heimatgeschichte, Brauchtum und Dialekt ein. Wie stark sich das Brauchtum zum Beispiel am Nikolausabend verändert hat, erzählt der 69-Jährige im Gespräch mit SWR Moderatorin Marion Kynaß.

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Der 69-Jährige Allgäuer hat schon einige Vereine ins Leben gerufen, so zum Beispiel den "Grüß Gott Verein". Nicht nur die Kultur des Grüßens auf traditionelle Weise soll durch den Verein gepflegt werden. Es geht auch um Mundart und die Kommunikation. Um die tausend Mitglieder hat der Verein inzwischen.

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Karl Stiefenhofer hat auch die Allgäuer Heimatakademie in Kempten mit initiiert und ist Vorsitzender des Heimatbundes Allgäu. Besonders wichtig ist ihm, dass die jungen Menschen die Geschichte ihrer Heimat kennen lernen. Sein Motto:

"Nur wer weiß, woher er kommt, weiß auch wohin es geht."

Karl Stiefenhofer

Und schon hat Karl Stiefenhofer wieder ein neues Projekt in Planung: "Mach dein Dorf". Worum es bei diesem Projekt geht, erzählt er im dritten Teil des Gesprächs.

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