Viehscheid in Maierhöfen (Foto: SWR, Rebecca Lüer (Archivbild))

Weidezeit auf der Alp ist zu Ende Erfolgreicher Alpsommer im Allgäu

Die Viehscheide im Allgäu haben begonnen. Rund 28.000 Jungrinder und 1.500 Kühe werden im Laufe der nächsten Wochen von den Alpen in den Allgäuer Bergen wieder ins Tal geholt.

Den Auftakt machte Bad Hindelang im bayerischen Allgäu. Dort wurden am Mittwoch rund 700 Tiere von fünf verschiedenen Alpen ins Tal getrieben. Bereits um halb neun kamen die ersten Rinderherden in Bad Hindelang an. Viele Zuschauer säumten die Straßen und bestaunten die geschmückten und bekränzten Tiere.

Positive Bilanz des Alpsommers

Michael Honisch, Geschäftsführer des Alpwirtschaftlichen Vereins im Allgäu, freut sich über einen hervorragenden Alpsommer. Die kleine Hitzeperiode im Juli habe wenig geschadet. Und es habe, anders als im vergangenen Jahr, keine Wolfsrisse gegeben.

Fehlender Impfstoff macht Tiere unverkäuflich

Einziger Wermutstropfen sei die Impfpflicht gegen die Blauzungenkrankheit gewesen, so Honisch. Der Impfstoff habe Anfang des Sommers nicht ausgereicht, die damals nicht geimpften Tiere können nun nicht verkauft werden.

Viehscheid in Maierhöfen (Foto: SWR, Rebecca Lüer (Archivbild))
Viehscheid 2018 in Maierhöfen bei Isny Rebecca Lüer (Archivbild)
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