Schilfbrand auf der Insel Reichenau. Zwei Feuerwehrmänner versuchen die Flammen zu löschen. (Foto: Pressestelle, Freiwillige Feuerwehr Reichenau / Thomas Baumgartner)

Wälder leiden unter Trockenheit Waldbrandgefahr in der Region Bodensee-Oberschwaben

Die Wälder in Baden-Württemberg sind gerade besonders trocken. In der Region Bodensee-Oberschwaben hat es bereits erste Brände gegeben - gleich zwei Mal musste die Feuerwehr auf der Insel Reichenau ausrücken.

Das baden-württembergische Agrarministerium warnt derzeit vor erhöhter Waldbrandgefahr. Das hat mit dem heißen Sommer im vergangenen Jahr zu tun. Rauchen, das Wegverwerfen einer glimmenden Zigarette oder offenes Feuer können schon ausreichen, um Brände auszulösen, so Agrarminister Peter Hauk.

800 Quadratmeter Schilf brannten auf der Insel Reichenau

An zwei Stellen brannte am Osterwochenende der Schilfgürtel vor der Gemeinde Mittelzell auf der Insel Reichenau. Auch Bäume standen in Flammen. Der Freiwilligen Feuerwehr gelang es zwar das Feuer zu löschen, dennoch seien nach ersten Schätzungen rund 800 Quadratmeter Schilf verbrannt, so ein Sprecher.

Brennendes Schilf auf der Insel Reichenau. Drei Feuerwehrmänner versuchen die Flammen zu löschen. (Foto: Pressestelle, Freiwillige Feuerwehr Reichenau / Thomas Baumgartner)
Feuerwehrmänner versuchen, das brennende Schilf zu löschen. Pressestelle Freiwillige Feuerwehr Reichenau / Thomas Baumgartner

Drei Buschbrände in Friedrichshafen

Im Raum Friedrichshafen musste die Feuerwehr zu drei Buschbränden ausrücken. Der Schaden fiel gering aus. Dennoch sei der Brand nicht ungefährlich gewesen. Während der Löscharbeiten habe die Gefahr bestanden, dass die Flammen aufgrund der Trockenheit auf den angrenzenden Wald übergreifen. Im Forstamt Biberach wollten Fachleute die Waldbrandgefahr auf SWR-Anfrage nicht überbewerten, man schließe sich jedoch den Warnhinweisen von Agrarminister Peter Hauck an.

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