Eine Stahlskulptur des Künstlers Robert Schad (Foto: SWR, Thea Thomiczek)

Stahlbildhauer Robert Schad zufrieden mit Kunstprojekt Skulpturenschau in Oberschwaben beendet

Das große Skulpturenprojekt von Robert Schad ist zu Ende. Rund 60 Stahlarbeiten des Ravensburger Künstlers waren an rund 40 Orten in Oberschwaben und am Bodensee ausgestellt.

Das bisher wohl aufwendigste Kunstprojekt in Oberschwaben ist zwar offiziell beendet, die meisten Skulpturen bleiben aber noch stehen. Denn sie sollen im März kommenden Jahres zu Ausstellungen in verschiedene Städte weiterreisen, zum Beispiel nach München, Bremen oder Laar. So spart sich Robert Schad den Transport der tonnenschweren Werke nach Frankreich in sein Atelier und die Zwischenlagerung dort, wie er dem SWR sagte. 

Kaufinteressenten für Skulpturen

Einige Skulpturen werden aber in Oberschwaben bleiben. Es gibt private und öffentliche Interessenten, die sie kaufen wollen. Robert Schad zeigt sich mit dem riesigen Kunstprojekt in seiner Heimat zufrieden. Verletzt habe ihn, dass ausgerechnet in seiner Heimat drei seiner Figuren Opfer von Vandalismus wurden. So wurden einige Kunstwerke zum Beispiel mit Bauschaum besprüht. Er habe aber sehr viele positive Rückmeldungen bekommen, auch von Menschen, die den ganzen Parcours zwischen Ulm und Friedrichshafen, Ochsenhausen und Beuron abgefahren seien. So ein großes Projekt werde es in Oberschwaben wohl nicht mehr geben, aber er werde hier auch künftig immer wieder Arbeiten zeigen.

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