Felssicherungsarbeiten dauern an Burgruine Hohentwiel bleibt gesperrt

Die größte Burgruine Deutschlands auf dem Hohentwiel bei Singen bleibt länger geschlossen als geplant. Nach zwei Steinschlägen vergangenes Jahr müssen die Felsen noch gesichert werden.

Eigentlich sollte die Festungsanlage Hohentwiel im Dezember wieder geöffnet werden. Durch einen zweiten Steinschlag im November hätten sich die Felssicherungsarbeiten ausgeweitet, so das Amt für Vermögen und Bau in Konstanz. Die lockeren Felswände müssten erneut untersucht werden, schreibt das Amt. Bisher seien die Arbeiten am Fels aber noch nicht abgeschlossen und würden erst im Februar fortgesetzt. Derzeit ruhten die Arbeiten, weil die Felssicherer ihre jährliche Schulung haben und die eingesetzten Spezialgeräte gewartet würden.

Ein Spezialist hängt an einem Fels und sichert den Hohentwiel-Hang (Foto: Pressestelle, Amt für Vermögen und Bau Konstanz)
Die Arbeiten am Hohentwiel-Hang dauern länger als geplant. Pressestelle Amt für Vermögen und Bau Konstanz

Spezialisten sichern den Hohentwiel-Hang

Seit Oktober sei eine Firma damit beschäftigt, die Felsen zu sichern. Dafür bringen Spezialisten Drahtgeflecht am Hohentwiel-Hang an. Wann die Festungsruine für Besucher wieder zugänglich ist, sei aufgrund der Witterung nicht absehbar.

Burgruine Hohentwiel in Singen seit April geschlossen

Die Hohentwiel ist seit dem ersten Felssturz im April vergangenen Jahres geschlossen. Damals hatte sich an der Festungsruine ein Felsbrocken aus einer Steilwand gelöst und war aus rund 20 Metern Höhe in die Nähe eines Fußweges gestürzt. Verletzt wurde niemand.

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