Polizisten im Einsatz (Foto: SWR, Archivbild)

Simulierte Explosionen und Schüsse Terrorübung in Singen erfolgreich verlaufen

Die Terrorübung im Singener Bahnhof in der Nacht auf Donnerstag verlief erfolgreich. Es war eine gemeinsame Übung von Bundespolizei und Zoll, bei der auch Explosionen und Schüsse simuliert wurden.

Die Terrorübung im Grenzbahnhof Singen war international ausgelegt. Beteiligt waren rund 200 Beamte der Bundespolizeiinspektion Konstanz, des Hauptzollamts Singen und der Eidgenössische Zollverwaltung der Schweiz. Nach Angaben der Bundespolizei Konstanz wurden mehrere Terroranschläge simuliert. Teil der Übung war es, die Täter so schnell wie möglich handlungsunfähig zu machen und Verletzte zu versorgen.

Simulierte Explosionen in Singen

Die Übung fand in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zwischen 1 und 4 Uhr nachts statt. Es wurden auch Schüsse und Explosionen simuliert. Außerdem waren Statisten im Einsatz.

Terrorübung in Singen nicht öffentlich

Für den nachgestellten Terroranschlag wurden Teile des Bahnhofs und die dazugehörigen Unterführungen mit Sichtschutzzäunen für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Bundespolizei in Baden-Württemberg führte eine ähnliche Übung zuletzt im Bahnhof Kehl an der Grenze zu Frankreich durch.

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