Die Gefangennahme der Räuber, Johann Baptist Pflug. (Foto: Pressestelle, Museum Biberach)

Raub als Frauensache Räuberinnen! (Teil 3/6)

Dauer

Räuberbanden, wie die um den Schwarzen Veri, hausten in Oberschwaben in wechselnden Schlupfwinkeln im Wald. Unter ihnen waren nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder. Welche Rolle spielten die Frauen in den Räuberverbünden? Das erklärt der dritte Teil unserer Serie.

Der Schwarze Veri wurde am 20. Juli 1819 - also vor 200 Jahren - im Gefängnis in Biberach vom Blitz erschlagen. Zuvor hatte er mit einer anderen Räubern Oberschwaben unsicher gemacht. Es gab auch andere Banden, oft wechselte man von der einen zur anderen. Sie hausten in wechselnden Schlupfwinkeln im Wald. Unter ihnen waren nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder. Der Schwarze Veri nannte seine Partnerin, Josepha Tochtermann, seine Ehefrau. Sein Gefährte, Friedrich Klump, hatte ihm sogar einen Ehevertrag gefälscht. Im Audiobeitrag geht es um die Rolle der Frauen in den Räuberverbünden. SWR-Reporterin Thea Thomiczek hat mit den zwei Schwarz-Veri-Experten Frank Brunecker, Leiter des Museums Biberach, und Barny Bitterwolf, Musiker und Dozent an der Bauernschule Bad Waldsee, gesprochen.

Frank Brunecke, Leiter des Museums Biberach, und Barny Bitterwolf, Musiker, Kabarettist und Dozent an der Bauernschule Bad Waldsee im SWR Studio.  (Foto: SWR, Thea Thomiczek)
Frank Brunecker, Leiter des Museums Biberach, und Barny Bitterwolf, Musiker und Dozent an der Bauernschule Bad Waldsee. Thea Thomiczek
STAND