Balderschwang: Einsatzkräfte schaufeln das verschüttete Hotel Hubertus in der Ortschaft frei. (Foto: dpa Bildfunk)

Nach Lawinenabgang in Balderschwang Hotel bleibt geschlossen - Straße wieder frei

Eine Lawine hat im Wintersportort Balderschwang im Allgäu am Montag ein großes Hotel getroffen. Es bleibt weiterhin geschlossen. Der Riedbergpass ist wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Lawine mit einer Breite von 300 Metern drückte Fenster des Hotels in Balderschwang ein, Schnee gelangte ins Innere des Welnness- und Saunabereichs. Weder Gäste noch Angestellte wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Das Hotel bleibt nach Angaben des Geschäftsführers bis auf weiteres geschlossen.

Wetterlage entspannt sich

Die Gemeinde Balderschwang, die zwischenzeitlich von der Außenwelt abgeschnitten war, ist von Österreich aus wieder erreichbar. Seit Mittwoch ist auch der Riedbergpass wieder für den Verkehr geöffnet. Die Straße war zwischenzeitlich gesperrt.

Dauer

Orte in Vorarlberg wieder erreichbar

Auch die Straßen nach Stuben, Zürs und Lech am Arlberg sind wieder frei. Sie waren mehrere Tage aus Sicherheitsgründen gesperrt, die Lawinengefahr war zu hoch. Allein in Lech befanden sich rund 5000 Menschen.

Für Teile Vorarlbergs gilt derzeit die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Die Behörden warnen davor, Absperrungen zu ignorieren und gesperrte Pisten zu betreten. Am vergangenen Samstag waren in Lech drei Skifahrer aus dem Raum Biberach bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen, ein Vierter wird nach wie vor vermisst. Die Männer waren im freien Skiraum unterwegs gewesen.

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