Das Hinweisschild "belegt" ist an einem Campingplatz zu sehen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, (c) dpa)

Kein Frust mehr bei der Stellplatzsuche Offizieller Start für "Camping-Leitsystem" in der Bodenseeregion

Lange Staus und genervte Camper: In der Bodenseeregion einen freien Stellplatz für ein Wohnmobil zu finden, ist gerade in der Hochsaison nicht leicht. Das "Camping-Leitsystem Bodensee & Oberschwaben" soll das verbessern.

Auf dem Campingplatz Salem-Neufrach hat Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) am Wochenende den Startschuss für das erste "Camping-Leitsystem" gegeben. Damit soll unnötiger Suchverkehr von Wohnmobilen und Wohnwagengespannen in der Region Bodensee-Oberschwaben vermieden werden. Denn in der Hochsaison finden viele Camper zwischen Bregenz, Konstanz und Bodman-Ludwigshafen keine Stellplätze mehr.

"Keine Plätze mehr frei!"

Dieser Satz ist an vielen Campingplätzen zu lesen.

50 Prozent der Camper kommen spontan

Ein Grund: Viele der Camper reisen spontan an. Bislang mussten sie diverse Campingplätze anfahren oder abtelefonieren, um noch einen Platz zu ergattern. Das "Camping-Leitsystem" vereinfacht die Stellplatzsuche nun. Über ein Internet-Portal melden Campingplatzbetreiber freie Plätze für Wohnmobile. 44 Campingplätze im Raum Bodensee-Oberschwaben machen bisher mit. Zudem können Preise und Bewertungen verglichen werden.

Testphase erfolgreich verlaufen

Das System wurde von der Organisation "Ecocamping" in Konstanz entwickelt und war im vergangenen Jahr als Modellprojekt ausprobiert worden. Ab sofort läuft es im Regelbetrieb. Das Land hat das Projekt mit 50.000 Euro gefördert.

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