Große Anlage mit Säulen und einem runden Gebäude aus Holz - darüber die Aufschrift

Grenzübergang von Lindau nach Vorarlberg Neue Riesen-Raststätte eröffnet

Die Raststation Bodensee-Hörbranz am österreichischen Grenzübergang hat offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Anwohner und andere Kritiker hatten sich lange gegen den Bau gewehrt.

Die Gegner fürchteten Lärm und großen Flächenverbrauch. Der Rechtsstreit um den Bau der Anlage am Grenzübergang von Lindau nach Vorarlberg dauerte Jahre. Das Landesverwaltungsgericht Vorarlberg hatte schließlich die insgesamt 20 Beschwerden abgewiesen. Ende 2016 wurde dann mit dem Bau begonnen.

Eine neue Tankstelle mit grünen Zapfsäulen und einem runden Gebäude aus Holz im Hintergrund (Foto: Pressestelle, Rhomberg Bau GmbH)
Die Raststation Hörbranz umfasst Restaurant, Shop, Tankstelle sowie Stellplätze für Pkw und Lkw. Pressestelle Rhomberg Bau GmbH

Die neue Raststätte samt Restaurant, Laden, Tankstelle und Stellplätzen wird von der Bodensee-Hörbranz GmbH betrieben. Hinter ihr stehen verschiedene Gesellschafter, darunter der Ravensburger Tankstellenbetreiber Schindele. Zur Eröffnung am Dienstag kam auch der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner.

Auf dem Areal der ehemaligen Zollstation zwischen Österreich und Deutschland wurden nach Angaben der Gesellschafter rund 17 Millionen Euro investiert und bis zu 80 Arbeitsplätze geschaffen.

Blick in einen großen Raum mit Tischen und Stühlen aus Holz (Foto: Pressestelle, Rhomberg Bau GmbH)
Die Betreiber sehen die Anlage als "Hommage an die Vorarlberger Architekturtradition". Pressestelle Rhomberg Bau GmbH
STAND